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       Deutscher Zahnersatz bis zu 50% günstiger             Zirkonkronen nur 99,-- EUR

 


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Die deutsche Zahnheilkunde ist besser als ihr Ruf. Weshalb werben wir nicht dafür? 

Ein Kommentar von Helmut Hessberger.

Eine Sendung auf Pro 7, die von recht vielen Leuten gesehen wird, hat über Patiententourismus nach Thailand berichtet und dabei auch Implantatversorgungen abgehandelt. Da wurde ein Preis für 2 Implantate von 4.000 € genannt, was man in Thailand bezahlen müsste - einschließlich Prothetik drauf. In Deutschland bekäme man so was für 9.000 €, haben sie berichtet.

Nun  ja, Reporter sind selten gute Rechner und sorgfältige Recherche wird zugunsten von Effekthascherei gerne vernachlässigt. Wer die Gebührenordnung kennt, weiß, dass nach GOZ für ein Implantat samt Prothetik (nach BEB abgerechnet) maximal 1.500 € zusammenkommen, es sei denn, man müsste noch augmentieren oder ähnliches zusätzlich machen - nur, dann wäre die Versorgung in dem asiatischen Land ja unmöglich gewesen. Nicht, weil die das nicht können, sondern weil der Patient dann mehrmals hätte dorthin fliegen müssen. Es kann sich also nur um einen sehr einfachen Fall handeln, den man wegen ausreichender Primärstabilität mit einer Immediat-Suprakonstruktion versorgen kann.

Dann ist es ja in Thailand teurer?!

Also wird für eine einfache Implantatversorgung in Thailand mehr verlangt als hier bei uns. Wenn man noch in die Überlegung einbezieht, dass dort die Zahntechnik (wegen der niederen Arbeitskosten!) erheblich billiger ist, kommt man rasch drauf, dass die Zahnärzte hierzulande sensationell günstig arbeiten. Und das ist der Punkt: Trotz extrem niedriger Leistungspreise liefern deutsche Zahnärzte eine auch im Internationalen Maßstab als hervorragend zu beurteilende Qualität ab. Beweise für den hohen Qualitätsstandard gibt es genug. Nehmen wir doch beispielsweise nur die erfreuliche Tatsache, dass mittlerweile auch in Deutschland die gesamte Palette der deutschen Prothetik erheblich günstiger angeboten wird.

Preisbeispiel Implantatarbeiten gefertigt in Deutschland:                                          Eine Unterkiefer Implantatarbeit mit 4 Frialit Implantaten, 4 Teleskopkronen auf die Implantataufbauten, Modellguss, 14 Zähne NE, inkl. aller Materialien, Versand und Mwst. nur 2.306,77 € Brutto.         
                                                                                                                                      Die Herstellungsbetriebe wurden in Ihrer Fertigung geprüft, und erhielten von Ihren  Zahnärzten ein sehr gutes Feedback. Denn die Labore müssen selbstverständlich für die Qualität, Ästhetik und Passgenauigkeit nach deutschem Recht gerade stehen. Im Gegensatz zur Behandlung im Ausland. (Auslandsrecht) Jeder Medien-Guru kann uns gerne mal einen vorliegenden Heil- und Kostenplan zusenden, er wird sich wundern, was bei Implantaten mit den zu versorgenden Zähnen in Deutschland kosten. Wir wünschen trotzdem den Unbelehrbaren einen guten Flug. Oder andersrum, wer gerne zur Behandlung nach Polen, Ungarn oder Tschechien fährt, kann dort wenigstens günstig tanken.
                                                                                                                           
Zahntourismus in Richtung Deutschland, das wäre konsequent.

Weshalb kommuniziert man das eigentlich nicht? Weshalb werben die deutschen Zahnärzte denn nicht in Österreich, Schweiz, Frankreich, England, Italien usw., wo zahnärztliche Leistungen wesentlich teurer sind, teilweise bis zum Vierfachen kosten? Weshalb sagt man den Patienten denn nicht, dass deren Ausflüge in „Billigländer“, um dort angeblich günstige Zahnarztleistungen einzukaufen, Mogelpackungen sind - wenn neben fehlender Nachsorge (wie denn auch, wenn da ein paar Stunden Flug nötig sind, um zum behandelnden Zahnarzt zu kommen) nicht mal der Preis stimmt? Und dass ein deutscher Zahnarzt Reparaturen oder Nachsorgeleistungen an Arbeiten des ausländischen Kollegen vornimmt - wie soll das gehen? Da stehen doch schon so profane Hindernisse wie die Gewährleistungsregeln dagegen: Wenn man Zahnersatz anfasst, der anderswo inseriert wurde, erlöschen logischerweise die Ansprüche des Patienten; das ist so wie beim Gerätekauf: Wer das Gerät öffnet, verliert die Garantie.

Dass die „Öffentlichkeit“, soll heißen die Medien, den Dingen nicht auf den Grund gehen, weil sie dabei einen Lieblingsfeind verlieren würden, muss man als gegeben hinnehmen, man kann’s nicht ändern. Und dass die Politiker gerne auf den Zug aufspringen und ihn am fahren halten, weil’s in ihren Kram passt, ist auch nachvollziehbar. Und dass die Berufsvertretungen (Kammern und KZVen) nichts unternehmen, das liegt halt an der Gesetzgebung, die dürfen da gar nicht intervenieren, sonst haben sie den Staatskommissar an Bord, hat man ja gesehen
, in Niedersachsen und Bayern, wo man aufzubegehren wagte.                                                                   Also bleibt nur Eigeninitiative!

Sprechen Sie uns an,  herzlichst  Ihr Helmut Hessberger.

                     

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:  helmut.hessberger@t-online.de   
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